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INDEX auf der AMB 2026: Produktivität rauf, Kosten runter

August 2026

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INDEX auf der AMB 2026: Produktivität rauf, Kosten runter
Auf dem Messestand in Halle 4, 4B31, zeigt INDEX, wie sich mit neuesten Dreh-Fräszentren, Mehrspindlern, Produktionsdrehautomaten und Automatisierungseinrichtungen die Produktivität steigern lässt.

Außerdem stellt das Unternehmen kostengünstige Einstiegsvarianten von Maschinen und Roboterzelle vor, die bei etwas abgespeckter technischer Ausstattung doch hundertprozentige INDEX-Qualität liefern.

Schon seit Jahren voll im Trend: die Komplettbearbeitung mit leistungsstarken Dreh-Fräszentren. Auf der AMB 2026 stellt der Esslinger Drehmaschinenhersteller sein neues Dreh-Fräszentrum INDEX G160 vor, das die aktuelle G-Baureihe nach unten abrundet. Außerdem mit auf dem Messestand: die im Wesentlichen baugleiche TRAUB TNX160. Der Unterschied liegt in der Steuerung: Während die INDEX G160 mit einer Sinumerik ONE-CNC ausgestattet ist, wird die TNX160 von der TRAUB-CNC TX8i-s auf Mitsubishi-Basis gesteuert. Beide Maschinen bauen konzeptionell auf der bisherigen INDEX G200.2 auf und decken auch deren Teilespektrum ab. Ihr Hauptmerkmal: die leistungsstarke Motorfrässpindel, die über eine Y- und eine B-Achse verfügt und sowohl an Haupt- als auch an der Gegenspindel arbeiten kann. Außerdem besitzen die beiden Dreh-Fräszentren direktangetriebene, daher hochdynamische Haupt- und Gegenspindeln, wobei der Kunde die Wahl hat zwischen einer Variante mit 42 mm Stangendurchlass – ideal für kleinere, hochdrehende Teile – und einer drehmomentstärkeren Spindel mit 65 mm Durchlass. Das Werkzeugmagazin fasst 60 oder optional 90 Werkzeuge, die ein Doppelgreifer in die Frässpindel einwechseln kann – ein wichtiges Element für eine automatisierte Fertigung.

Automatischer Werkzeugwechsel im Revolver
Mit der INDEX G220 ist ein weiteres Dreh-Fräszentrum aus der erfolgreichen G-Baureihe zu sehen. Die Messebesucher werden sich jedoch vermutlich vor allem um die angeschlossene Roboterzelle iXcenter L scharen, die auf der Messe als günstige Einstiegsvariante mit Sicherheitszaun ausgeführt ist. Das Besondere an diesem Exponat: Der Roboter übernimmt unter anderem den automatischen Werkzeugwechsel im Revolver. Einzige Voraussetzung: Die VDI-Aufnahme des Werkzeugrevolvers enthält einen geraden oder abgewinkelten HSK-Basishalter. Warum dies erforderlich ist und wie der Werkzeugwechsel im Detail funktioniert, erklären die INDEX-Fachleute vor Ort.

iXcenter jetzt auch für Mehrspindler
Eine weitere neue Automatisierungslösung zeigt INDEX am Mehrspindeldrehautomaten MS24-6: ein speziell für diese Maschinengattung entwickeltes iXcenter. Die direkt an der Maschine angebaute Roboterzelle übernimmt das automatisierte Entladen und Handling von Werkstücken. Dank des modularen Aufbaus ist das iXcenter für zahlreiche weitere Aufgaben nutzbar und bei entsprechender Zusatzausstattung closed-loop-fähig. So unterstützt es eine stabile, mannarme Serienfertigung von Einlegeteilen bei gleichbleibender Prozessqualität. Übrigens: An gängigen INDEX Mehrspindeldrehautomaten lässt sich das iXcenter nachrüsten.

Unschlagbare Flächenproduktivität
Sicherlich ein Highlight auf dem INDEX-Stand ist die neue TRAUB MS12-4 – ein revolutionärer, weil mehrspindliger Lang-/Kurzdrehautomat für kleine Werkstücke im Durchmesserbereich von 3 bis 13 mm. Hinter dieser Maschine steckt ein völlig neues kinematisches Mehrspindel-Konzept, das nicht auf die übliche Spindeltrommel und sequentielle Bearbeitung setzt. Der MS12-4 liegt vielmehr das Prinzip des Langdrehautomaten TRAUB TNL12 zugrunde, dessen Kernkomponenten wie Spindel und Gegenspindel, Revolver und flexible Werkzeugträger (FlexWT) quasi vierfach übereinandergestapelt sind. So lassen sich vier Teile gleichzeitig bearbeiten, was zu einer enormen Flächenproduktivität beiträgt.

Weitere Vorteile entstehen aus dem modularen Aufbau der TRAUB MS12-4. Neben der Vollausbaustufe mit vier Spindeln und Revolvern sowie ebenso vielen Gegenspindeln und flexiblen Werkzeugträgern (FlexWT) kann der Kunde weitere Ausstattungsvarianten wählen. So lässt sich dieser Langdreh-Mehrspindler kostensparend exakt auf die Anforderung der Bauteile konfigurieren.

Perfektes Preis-Leistungsverhältnis
Kosten spart auch der Lang-Kurzdrehautomat TRAUB TNL12 lean. Diese Einstiegsvariante ist mit nur einem Revolver und einer Rückseiteneinheit konfiguriert, weshalb der Anschaffungspreis niedrig ist. Allerdings ist die angetriebene Führungsbuchse einstell-, aber nicht programmierbar. Wer mehr Technik braucht – kein Problem. Optionale Erweiterungen sind auch bei der Lean-Variante möglich.

Keine Einstiegsmaschine, sondern der Klassiker unter den Produktionsdrehautomaten ist die INDEX C200. Sie darf auf keiner Messe fehlen. Den für hochproduktive Stangenbearbeitung bekannte Drehautomat bietet INDEX sowohl mit Siemens- als auch Fanuc-Steuerung an. Auf der AMB wird die C200 in der Fanuc-Variante zu sehen sein.

Ergiebige Informationsquelle
An allen präsentierten Maschinen und Anlagen stehen INDEX Fachleute bereit, die gerne detaillierte Auskünfte geben. Außerdem lädt der Meet-the-experts-Counter im Zentrum des Messestandes dazu ein, mit INDEX Applikations- und Technologiespezialisten Aufgabenstellungen und Bearbeitungslösungen für Medical, Aerospace und E-Mobility zu diskutieren. Dort befinden sich auch die INDEX Digitalspezialisten. Sie erklären den Besuchern die praktischen Vorteile, welche die digitale INDEX iXworld mit sich bringt. Sie stellen die zahlreichen iX4.0-Apps vor, mit denen die IoT-Plattform iX4.0 für Transparenz und Produktivität in der gesamten Zerspanungsprozesskette sorgt. Außerdem zeigen sie, wie effizient sich der iXshop für die Beschaffung von Ersatzteilen und anderen Hilfsmitteln nutzen lässt und welche Vorteile iXservices im Aftersales-Service bieten.

www.index-group.com

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